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Art Punk Sunday

So, 01.12.2024, 16.00 Uhr

Art und Punk an einem Ort. Bands und Kunst und Sachen dazwischen. Bands: Bahnhof Motte Der Mensch – eine lebende Maschine die nicht mehr richtig funktioniert. Gefesselt an blinkende Endgeräte, immer in der Hoffnung dadurch die innere Leere zu füllen. Bahnhof Motte – laute, verzerrte Gitarren, Synthesizer und dröhnende Bässe, angetrieben von einem unaufhaltsamen Schlagzeug – zusammengeschraubt zu einem Geflecht, das mit rasenden Emotionen dieser Welt aus vollem Halse entgegenschreit. Man – a living machine that no longer works properly. Tied to flashing devices, always seeking to fill the void inside. Bahnhof Motte – loud, distorted guitars, synths and booming bass, fueled by an unstoppable drum kit – sewn together into a cohesive network which screams at the top of its lungs towards this world with raging emotions. Folicel Im bleigrauen Himmel schwebt der Lärm zerbrochener Fassaden, wo Plattenbauten wie betäubte Zeugen eines längst verglimmten Idealismus stehen. Hier, in der Kälte des Nachkriegsbaus, in einem leergefegten, neonbeleuchteten Hinterzimmer lauert FOLICEL. Ein klangliches Etwas, das Form annimmt – ein formloses Geschöpf, geschaffen aus Chorus-Gitarren, Synthesizern und Begierde, gewunden wie die verknoteten Eingeweide dieser Stadt. Ein Kind der Verzweiflung, das sich in die Leere windet, in die dunklen Ecken, wo die Liebe längst erloschen ist. Gegründet 2021 in Würzburgs klaustrophobischen Hinterhof Grombühl, steht FOLICEL für Post-Punk und New-Wave, der textlich die melancholische Schwere russischer Poesie mit der direkten Intensität der deutschen Sprache verbindet. Musikalisch pendelt er zwischen den verträumten smithsesquen Gitarrenriffs Roman Stolzenbergers, dem mit einer intensiven West-Berlin Punk-Attitüde vorgetragenen Vocals von Vitali Knjazkow, abstrakten Gitarrensphären von Jan Soldin und new-wavy Synthesizer-Riffs von Jonas Amborn. Diese klangliche Welt von FOLICEL, in der die Straßen nackt, mit Schmutz und abgerissenen Plakaten überzogen sind, die Autos wie gespenstische Schatten durch die Stadt rollen und die Straßenbahn wie eine mechanische Schlange an dunklen Parkanlagen vorbeikriecht, manifestiert sich auf der 2023 erschienenen EP „Prestupleniye i Nakazaniye“, zu streamen bei allen Anbietern.he noise of broken facades hovers in the leaden grey sky, where prefabricated buildings stand like anaesthetised witnesses to an idealism that has long since faded. Here, in the cold of the post-war building, in an empty, neon-lit back room, FOLICEL lurks. A sonic something that takes shape - a formless creature, created from chorus guitars, synthesizers and desire, twisted like the knotted intestines of this city. A child of despair that winds its way into the void, into the dark corners where love has long been extinguished. Founded in 2021 in Würzburg's claustrophobic backyard Grombühl, FOLICEL stands for post-punk and new wave, combining the melancholic heaviness of Russian poetry with the direct intensity of the German language. Musically, it oscillates between the dreamy, Smithesque guitar riffs of Roman Stolzenberger, the vocals of Vitali Knjazkow delivered with an intense West Berlin punk attitude, abstract guitar spheres by Jan Soldin and new- wavy synthesiser riffs by Jonas Amborn. This sonic world of FOLICEL, in which the streets are bare, covered in dirt and torn-off posters, the cars roll through the city like ghostly shadows and the tram crawls past dark parks like a mechanical snake, manifests itself on the EP ‘Prestupleniye i Nakazaniye’, released in 2023 and available to stream from all providers. Punkstelle Süd Aus dem dunklen Keller Zuhause direkt in die Kellerperle. Wir -Punkstelle Süd- besingen stinkende Parfüme, beschissene Radwege und Steingärten - mit Worten voller Spott, Hohn und ner großen Portion Wut. Nöms drischt dabei auf die Drums ein, Napu lieftert den Bass und Jossi schrubbt die E-Gitarre und schreit dazu. Doch ganz selten wird es auch mal dreistimmig und sanft gesäuselt, wenn die lückenlosen Lebensläufe sehr lückenhafter Anzugsträger zur Sprache kommen. *Kotz* Verpasst auf keinen Fall den Feierabend an der Punkstelle


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