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Do, 02.01.2025, 19.30 Uhr
Ein Geschworenenzimmer in einem Gericht, darin ein Tisch mit zwölf Stühlen, ein geradezu biblisches Bild. Zwölf Menschen unterschiedlichster Herkunft müssen im Namen des Volkes einstimmig über Leben und Tod eines Angeklagten entscheiden. Verhandelt wird ein spektakulärer Mordfall: Ein Mann hat aus Eifersucht seine Frau von einer Klippe gestürzt und laut einem Zeugen die Tat mit dem lakonischen Satz „Ladies first“ kommentiert. Die Indizien sprechen eine eindeutige Sprache, doch dann gibt es einen Zwischenfall, ein Geschworener bricht während einer dramatischen Zeugenaussage zusammen. Er wird später für „nicht schuldig“ plädieren und eine ganz andere Version der Geschehnisse erzählen. Doch was ist wirklich geschehen? Wem kann man glauben? Ist Wahrheit vielleicht nichts anderes als die beste Version der Geschichte? Und warum gibt es kein Entrinnen aus den Rollenklischees und den immergleichen Mechanismen, die in den meisten Fällen Frauen zu Opfern von Beziehungstaten machen, bis heute?
Verboten, vertrieben und vergessen, das ist das Schicksal der österreichisch-jüdischen Autorin Anna Gmeyner (1902-1991), die in Berlin Dramaturgin bei Erwin Piscator war und deren Theaterstücke gerade wiederentdeckt werden. „Ende einer Verhandlung“ ist ein Fund aus dem Nachlass der Autorin. Ein Krimi, ein Gerichtsdrama, ein faszinierend genau beobachtetes Gesellschaftsstück und kommt 80 Jahre nach seiner Entstehung in Meiningen zur Uraufführung.
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