So, 13.04.2025, 19.30 Uhr
Dieser Vortrag (mit Musik) widmet sich einer nach wie vor wenig beleuchteten Facette der NS-Geschichte. Zwar ist vielen die Funktion des Kulturlebens im Lager Theresienstadt oder die Geschichte des Liedes „Die Moorsoldaten“ bekannt.
Anders verhält es sich jedoch mit solchen Aspekten dieses Themas, die nicht unmittelbar mit beeindruckenden künstlerischen Leistungen oder Widerstand seitens der Häftlinge in Zusammenhang stehen.
Diese Kehrseite ist angesprochen, wenn von „musikalischer Gewalt“ (ein Begriff der Historikerin Juliane Brauer) oder „musikalischem Sadismus“ (Alexander Kulisiewicz, „Lagersänger“ und Historiker) die Rede ist.
Paul Schuberth – Text, Vortrag, Akkordeon
Elisa Lapan – Vortrag, Saxofon
Weitere Termine:
So, 13.4. 11:00 Uhr, Synagoge Gaukönigshofen
So, 13.4. 17:00 Uhr, Synagoge Sommerhausen