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Sa, 19.07.2025, 19.00 Uhr
João Luís Nogueira (Brasilien) ist sowohl ein erstklassiger Gitarrist mit außergewöhnlich ergreifendem Klang und verblüffender Flexibilität, als auch ein begnadeter Komponist, der brasilianische Musik, Klassik und Jazz kunstvoll und formvollendet miteinander zu verbinden weiß.
Geboren in Minas Gerais, einem südöstlich gelegenen Bundesstaat Brasiliens, und aufgewachsen in Rio de Janeiro, begann er im Alter von 6 Jahren mit dem Gitarrenspiel.
Schon als zehnjähriger verschmolz João Luis in seinen Kompositionen musikalische Universen: Die ländliche Welt von Minas Gerais und die urbane Musik der Metropole Rio de Janeiro waren dem Nachwuchstalent neben weiteren Stilrichtungen bereits immanent vertraut.
2002 erhielt er den Preis für den besten jungen Instrumentalisten beim renommierten Musikwettbewerb BDMG Cultural (Brasilien).
Nachdem er seinen Kurs für klassische Gitarre bei Dr. Prof. Guilherme Vincens abgeschlossen hatte, spielte und koproduzierte er das Werk "Brasiliando" der Sängerin Júlia Ribas, das von der Zeitung "O Globo" als bestes brasilianisches Album des Jahres 2005 ausgezeichnet wurde.
2007 zog es den Musiker und Komponisten zum Studium der Jazzgitarre nach Deutschland, wo er an der Folkwang Universität in Essen sein Diplom erhielt.
Seitdem genießt João Luís eine solide Karriere in Europa, und über Europas Grenzen hinaus.
Der Ausnahmegitarrist hat bereits Auftritte an Spielstätten wie dem Manzoni (Mailand, ITA) dem Theater der Royal Northern Sinfonia (Gateshead, GBR) oder der Tschaikowsky Concert Hall (Moskau, RUS) zu verzeichnen.“
Trio Baru: Das sind die Gitarristen João Bosco de Oliveira und Nelson Latif, der auch das Cavaquinho spielt, sowie der Percussionist Sandro Alves. Sie haben eine 20-jährige Geschichte hinter sich, mit jazzigen, klassischen, populär-brasilianischen und afro-brasilianischen Wurzeln, aus der sie an diesem Abend das Beste vorstellen. Über Brasilien hinaus haben sie ihr Publikum in Europa, Asien, Afrika und den Amerikas überzeugt.
Die Musiker haben unterschiedliche musikalische Schwerpunkte: Latif im Choro, dem großen Bruder des Sambas, Bosco Oliveira im spanischen Flamenco und Sandro Alves in den traditionellen regionalen Stilen. Im Jahr 2011 veröffentlichte das Trio Baru ihr erstes Album Alma Brasileira; 2016 ihre erste DVD namens Trio Baru, Dez Anos.
Nelson Latif bildete seine musikalische Identität in der legendären Jazzszene der 1980er Jahre São Paulo. Mit Wurzeln in Choro und Jazz verschmilzt er brasilianische Stile und eine klassische Gitarrentechnik mit vielfältigen musikalischen Einflüssen. In seiner melodischen Phrasierung hört man Bebop und brasilianische Synkopen. Als kultureller Promoter hat Nelson Latif Bildungsprojekte für Universitäten und kulturelle Institutionen auf der ganzen Welt koordiniert.
João Bosco de Oliveira wurde 1967 in Brasília geboren und begann schon im Alter von 8 Jahren Gitarre zu spielen. Er studierte klassische Gitarre in der Escola de Música de Brasília, wo er ab 1993 selber unterrichtete, und der Universidade de Brasília.
Aus Rio de Janeiro, der Stadt des Sambas, stammt der Percussionist Sandro Alves. Er ist Spezialist bei der Mischung der traditionellen Stile der afro-brasilianischen Musik mit modernem Jazz. Alves spielt nicht nur mit Trio Baru, er kann auch in ganz Brasilien als Begleiter der bekanntesten Sänger:innen des Landes erlebt werden.
Samstag 19. JULI 2025
Mehrzweckhalle Uengershausen
Beginn 19:00 Uhr Einlass 18:30 Uhr
Eintritt 30,00 Euro Abendkasse 32 Euro
VVK ab sofort
Info: Tel.: 0176 97814100 oder E-.Mail: gitarrenreich@kabelmail.de