Annes Tagebuch
Mi, 09.07.2025, 10.00 Uhr
Die letzten Tage im Versteck im Hinterhaus in Amsterdam werden in sechs Szenen nachgestellt:
Anne und ihre Familie, die befreundeten van Daans und Zahnarzt Dussel, der noch in die Prinsengracht 263 dazustößt, werden von der gutherzigen Miep versorgt. Diese Zeit war von wachsender Angst und Hoffnungslosigkeit geprägt. Im Sommer 1944 spitzte sich die Lage zu und so wurden auch die Spannungen in der Wohnung größer, Lebensmittel wurden knapper und die ständig wachsende Furcht vor Entdeckung war allgegenwärtig. Anne aber schrieb weiterhin ihr Tagebuch, immer im Glauben an das Gute im Menschen. Ihre Sehnsucht nach dem Leben war grenzenlos und sie sendete damit eine Friedensbotschaft, die weder kulturelle noch zeitliche Grenzen kennt.
Der Fokus des Stückes liegt darauf, das Publikum für die Themen Verfolgung, Ausgrenzung und Menschlichkeit zu sensibilisieren. Es soll über die Darstellung auf der Bühne hinaus ein Bewusstsein geschaffen werden, das zu einem tieferen Verständnis der Diversität unserer Gesellschaft beiträgt. Mit der Inszenierung von „Annes Tagebuch“ setzt die Theater AG der Realschule Karlstadt, deren musikalische Gestaltung vom Schulchor und einer Solistin begleitet wird, ein klares Zeichen für Toleranz und Frieden, möchte gleichzeitig einen Beitrag zur Erinnerungs- und Bildungsarbeit leisten. Auch wird im Foyer des Theaters eine von den Jugendlichen selbst erstellte Plakatwand zu Anne Franks Leben zu sehen sein.
Theater Gerbergasse
Kartentelefon: 09353.9099490