Fr, 17.07.2026 – So, 19.07.2026, 10.00 Uhr
Jems Koko Bi
Jems Koko Bi, 1966 in Sinfra, Elfenbeinküste geboren, arbeitet und lebt heute in Essen. Als Absolvent der INSAAC und nach seinem Diplom an der Kunstakademie in Düsseldorf, hat er sich zu einer Hauptfigur der Gegenwartskunst an der Cóte d´lvoire entwickelt.
„Wenn man als afrikanischer Künstler im Okzident lebt, als afrikanischer Mensch in Afrika geboren und aufgewachsen ist, ist es möglich, dass es manche Realitäten gibt, die nicht kontrollierbar sind.
In mir waren zwei Phänomene, die sich gegenseitig ausbreiteten, aber auch bekämpft haben. Diese Auseinandersetzung habe ich täglich erlebt. Es ging um die Geschichte und den Raum. Der Raum ist die Umgebung, in der ich mich heute befinde und die Geschichte ist zum einen meine Kultur, die Afrikanische und das Leben, das mich täglich betrifft.
„Holz ist faszinierend, lebendig, warm und anwesend. Es ermöglicht das Spiel der Formen, die Konfrontation zwischen Volumen und Leerraum, das Positiv und das Negativ. Dieses Spiel ist für den klar strukturierten Raum Ausdruck gebend. Während der Arbeit beginnt ein neues Erlebnis mit ihm. Ich bemühe mich, jede Minute zu jeder Zeit, um seine originelle Form und meine Idee, um sie zusammen auf einen gemeinsamen Punkt zu bringen.“
Catalin Badaraus
Catalin Badarau, 1981 in Adjud in Rumänien geboren, studierte von 2003 bis 2009 an der National University of Arts in Bukarest Kunst mit dem Schwerpunkt Skulptur. Heute arbeitet er dort als Dozent und wohnt auch in Bukarest.
Im Mittelpunkt seiner Werke steht der Mensch als Individuum, aber auch als Teil der Gesellschaft. Seine Menschen sind allerdings aller Individualität beraubt, wie Figuren eines Theaters.
Die Bronzeskulpturen, die mit einer aufgetragenen Patina versehen sind, sind alles Unikate, keine Skulptur ist wie die andere.